Samstag, 16. April 2011

Akzeptiere das Chaos

Ich spaziere entlang der frisch aufblühenden Rappsfelder, unter meinen Füssen knirscht trockenes Kies. Max umrundet mich schwänzelt freudig mit gesenkter Nase den Frühlingsduft aufsaugend. Es ist Samstag morgen in der Früh und mein Kopf ist klar. Wenige Gedanken, dafür umso deutlicher.

Die Sehnsucht nach Ruhe und Frieden in der äusseren Welt scheint mir immer stärker eine Illusion. Allein das Streben nach Ruhe erzeugt deren Gegenteil. Der Versuch chaotische Aspekte meines Lebens zu kontrollieren ist zwecklos, reine Energieverschwendung. Energie, welche ich sinnvoll eingesetzt nutzen kann um das Chaos einfach auszuhalten. Was kann denn schon schlimmes passieren? Nichts! Ein bisschen Unordnung hier, ein bisschen Ärger da ... was soll's! Genau das ist es, was dem Leben Fülle gibt. Reichtum entspringt der Gelassenheit in Mitten des kreativen Chaos.

So lange ich mir das Bild meines neuen Lebens klar und deutlich vor Augen halte, kann ich das Chaos ruhigen Herzens akzeptieren. Meine Aufmerksamkeit auf den Moment richten und mich selbst in Mitten einer unkontrollierten Situation beobachten.

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